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Presse Service

29.05.2016 - 29.05.2016
Martin Wind und Ulf Meyer in concert

Anlässlich der Finissage der Ausstellung „Für Augen und Ohren" mit Werken des ehemaligen JazzBalica-Leiters und heutigen Longplay-Edition-Chefs Rainer Haarmann findet in der Villa Wachholtz ein Jazzkonzert mit dem Bassisten Martin Wind und dem Gitarristen Ulf Meyer statt.

 

Der renommierte Jazz-Gitarrist Ulf Meyer und der international erfolgreiche Kontrabassist Martin Wind sind trotz zahlreicher eigener Projekte Duo-Partner seit über 20 Jahren und überzeugen immer wieder auch auf den Bühnen mit „faszinierendem, kompaktem Schlagabtausch ebenbürtiger Solisten, der nur selten in unnötige Eile ausartet."

Martin Wind, war 1989 einer der Gründungsmitglieder des Bundesjazzorchesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. 1996 ging er mit Hilfe eines Stipendiums des DAAD an die New York University, wo er sein Studium in Jazzkomposition und Performance 1998 mit einem Master’s Degree abschloss. Seit 1997 ist Martin Wind Dozent an der Jazzabteilung der New York University. 1995 landete Martin Wind auf dem dritten Platz der International Thelonious Monk Bass Competition in Washington, D.C, im Jahr 2000 erhielt er als erster Jazzmusiker den Kulturpreis seines Heimatbundeslandes Schleswig-Holstein. Er spielt u.a. zusammen mit Christoph Eschenbach, Guidon Kremer, Mstislav Rostropovitch, Hank Jones, Frank Wess, Johnny Mandel, Mark Murphy, Slide Hampton, Johnny Griffin, Cedar Walton, Bucky Pizzarelli, Michael Brecker, Don Friedman, John Scofield, Pat Metheny, Fred Hersch, James Moody, Kenny Barron, James Morrison. Er ist Mitglied der Trios von Dena DeRose, Bill Mays, Bill Cunliffe and Jim McNeely, und auch in der Matt Wilson Band “Arts and Crafts”.
Er leitet sein eigenes Quartett mit Scott Robinson, Bill Cunliffe und TimHorner.

Ulf Meyer ist einer der wenigen anerkannten Jazzgitarristen Norddeutschlands. 1955 nahe der dänischen Grenze geboren, wurden sein Interesse an und seine Leidenschaft für Musik sehr beeinflusst und tief beeindruckt durch – wie er es ausdrückt – eine typisch skandinavische Herangehensweise an Musik im Allgemeinen und Jazz im Besonderen. Das melodische Folk-Element in der Musik Skandinaviens – speziell im Jazz Kontext – hatte einen großen Einfluss auf seinen gitarristischen Stil und seine Kompositionen. Nach vielen Jahren des Reisens und Live-Spielens arbeitet Ulf Meyer heute zunehmend als Komponist, Arrangeur und Studiomusiker für Film-und TV-Musik. Er hat eine Reihe von Aufnahmen mit instrumentalen Eigenkompositionen herausgebracht. Mit Martin Wind entstanden die CDs „The Baltic” (1994), „Fjord Songs” (1998) mit Jan-Peter Klöpfel am Flügelhorn, „Live im Orpheus” (2001), „Kinnings (2003) und „Feels Like Home” (2005), beide letzteren mit der dänischen Schlagzeuglegende Alex Riel. Das Trio mit Alex Riel trat auch auf dem JazzBaltica Festival 2011 auf. Mit seinem langjährigen Gitarrenduopartner Christoph Oeding, mit dem er auch 1994 als Solokünstler auf der JazzBaltica auftrat, veröffentlichte er 2006 die gemeinsame CD „Early”.

Eintritt: VV 18 €, AK 20 €

Reservierung empfohlen unter den u.a. Kontaktmöglichkeiten.

Zum Empfang reichen wir ein Glas Mumm-Sekt, mit freundlicher Unterstützung der Hadley’s Bar in Hamburg (www.hadleys.de/jazz).