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21.05.2017 - 24.09.2017
Niki de Saint Phalle
Von den Nanas zum Tarotgarten
  • Niki de Saint Phalle: Strength card no. II, 1998 ©bpk, Sprengel Museum
  • Niki de Saint Phalle: Saint Sébastien or Portrait of My Lover, 1961 ©bpk, Sprengel Museum, Michael Herling, Aline Gwose
  • Niki de Saint Phalle: Le pendu, 1988 ©bpk, Sprengel Museum
  • Niki de Saint Phalle: Broken Plates, um 1958 ©bpk, Sprengel Museum, Michael Herling, Aline Gwose
  • Ausstellungsraum Galerie © Jens Sauerbrey
  • Ausstellungsraum Villa © Jens Sauerbrey
  • Ausstellungsraum Villa © Jens Sauerbrey

 

In Zusammenarbeit mit dem Sprengel Museum Hannover und dem Museum Ostwall im Dortmunder U werden ca. 50 Werke dieser außergewöhnlichen franko-amerikanische Künstlerin in der Herbert Gerisch-Stiftung in Neumünster gezeigt. Niki de Saint Phalle, die sich selbst als "Terroristin der Kunst" bezeichnete, sorgte mit ihren begehbaren Großskulpturen der Nanas bereits in den fünfziger und sechziger Jahren für weltweite Aufmerksamkeit. Ihr autobiografisches Werk wird mit exemplarisch wichtigen Arbeiten aus allen Schaffensphasen in den Räumen der Villa Wachholtz und der Gerisch-Galerie vertreten sein, angefangen von den frühen Familienbildern über die berühmten Schießbilder bis hin zu den fröhlichen, der Weiblichkeit huldigenden Nanas. Auch die Modelle des Tarotgartens, dem Lieblingsprojekt der Künstlerin aus den letzten 20 Jahren ihres Lebens, werden gezeigt. Kein Geringerer als Prof. Dr. Ulrich Krempel, ausgewiesener Kenner Ihres Werkes und ehemaliger Direktor des Sprengel Museums, steht für die Kuratierung der Ausstellung. Der Film "Wer ist das Monster - Du oder ich" von Peter Schamoni komplettiert die Schau.