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01.09.2019 - 22.12.2019
Blättersitten und Muschelblumen
Max Ernst und die Erfindung der Natur
  • Max Ernst: L‘Origine de la Pendule, in: Histoire Naturelle, 1926, Foto: Achim Banck © VG-Bildkunst, Bonn 2019
  • Max Ernst: Vue de ma fenêtre,1960, Kupferstich mit Aquatintaradierung in drei Farben, Foto: Achim Banck ©VG-Bildkunst, Bonn 2019
  • Max Ernst: Les oiseaux, 1976 Lithographie in sieben Farben Foto: Achim Banck © VG-Bildkunst, Bonn 2019
  • Max Ernst: Stadt, 1970, Serigraphie in zwanzig Farben, Foto: Achim Banck © VG-Bildkunst, Bonn 2019
  • Affi che pour Déchets d’Atelier, 1968, Fotolithographie in zwölf Farben, Foto: Achim Banck © VG-Bildkunst, Bonn 2019
  • "La petite tortue" von Max Ernst, Foto: Jens Sauerbrey

 

Eröffnung am Sonntag, 1. September um 12 Uhr


Grußwort: Brigitte Gerisch, Vorstand HGS


Einführung: Prof. Dr. Ulrich Krempel, Kurator der Ausstellung

 

Kuratiert von Prof. Dr. Ulrich Krempel entsteht eine umfangreiche Ausstellung zu einem der bedeutendsten Maler, Grafiker und Bildhauer des 20. Jahrhunderts in der Villa Wachholtz und der Gerisch-Galerie. Gezeigt werden Leihgaben aus dem Sprengel Museum Hannover, dem Max Ernst Museum Brühl und von privaten Leihgebern.

 

Tauchen Sie ein in die rätselhafte und zauberhafte Welt der Natur im Werk von Max Ernst. Im Beginn steht seine Folge der „Histoire Naturelle“ von 1926, in der er in 34 Blättern nach Frottagen seine Erfindungen einer surrealistisch inspirierten Welt voller merkwürdiger Wesen vorstellte. In teils großformatigen, grafischen Werken - Zeichnungen, Radierungen, Kupferstichen, Lithographien, Fotolithographien - hat Ernst das Thema seit den späten 1940er Jahren weiter verfolgt. Versteinerte Wälder, kalte Sonnen und Fabelwesen finden sich da in teils strahlender Farbigkeit bis in die 1970er Jahre. Und auch in seinen späten Skulpturen hat der Künstler diese seine eigene Welt personifiziert.