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01.09.2019 - 22.12.2019
Blättersitten und Muschelblumen
Max Ernst und die Erfindung der Natur

 

Die Ausstellung taucht ein in die zauberhafte Welt der Natur im Werk von Max Ernst. Im Beginn steht seine Folge der Histoire Naturelle von 1926, in der er in 34 Blättern nach Frottagen seine Erfindungen einer surrealistisch inspirierten Welt voller merkwürdiger Wesen vorstellte.

 

In teils großformatigen, grafischen Werken – Zeichnungen, Radierungen, Kupferstichen, Lithographien, Fotolithographien – hat Ernst das Thema seit den späten 1940er Jahren weiter verfolgt. Versteinerte Wälder, kalte Sonnen und Fabelwesen finden sich da in teils strahlender Farbigkeit bis in die 1970er Jahre. Und auch in seinen späten Skulpturen hat der Künstler diese seine eigene Welt personifiziert.

 

Kuratiert wird die Ausstellung von Prof. Dr. Ulrich Krempel, Kunsthistoriker und ehemaliger Direktor des Sprengel Museums Hannover, und es werden sowohl grafische Werke als auch Skulpturen des Künstlers in der Villa Wachholtz und der Gerisch-Galerie gezeigt.

 

Eröffnung am Sonntag, 1. September um 12 Uhr

 

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