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17.11.2013 - 13.04.2014
Nur das Talent...
Käthe Kollwitz und die Frauen der Berliner Secession (1898–1913)

 

„Bei der Auswahl der Werke, welche unsere Ausstellung schmücken, war nur das
Talent (...) ausschlaggebend.“ – so formuliert es Max Liebermann, der
bedeutende Maler und Präsident der 1898 gegründeten Berliner Secession in
der Eröffnungsrede der ersten Secessionsschau. Hatten zuvor Künstlerinnen,
denen der Zugang zu den Kunstakademien verwehrt war, fast nur in
Künstlerinnenvereinigungen ausstellen können, so wurde nun ein großes
Etappenziel künstlerischer Emanzipation erreicht: Die Berliner Secession –
Abspaltung vom arrivierten akademischen Kunstbetrieb der Zeit – war die
erste gewichtige Künstlervereinigung, die weibliche Mitglieder zuließ. Die
Berliner Secession, die als Opposition gegen den akademischen Kunstbetrieb
1898 gegründet wurde, gilt als Synonym für die künstlerische Moderne in
Deutschland. Neben Käthe Kollwitz gehörten der Vereinigung
die Malerinnen Julie Wolfthorn, Dora Hitz, Sabine Lepsius, Ernestine
Schultze-Naumburg, Clara Siewert, Maria Slavona, Hedwig Weiß und Charlotte
Berend-Corinth an. Die Ausstellung, die auf den Forschungsarbeiten und
Konzeptionen von Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen (Direktorin Museum Kunst der
Westküste) und Dr. Jörg Paczkowski (Direktor Schlößchen im Hofgarten,
Wertheim) beruht, führt erstmalig Werke der Künstlerinnen der Berliner
Secession zusammen. Ein ungehobener Schatz voller visionärer Ausdruckskraft,
Vitalität und künstlerischem Aufbruchswillen.

 

„Bei der Auswahl der Werke, welche unsere Ausstellung schmücken, war nur dasTalent (...) ausschlaggebend.“ – so formuliert es Max Liebermann, der bedeutende Maler und Präsident der 1898 gegründeten Berliner Secession in der Eröffnungsrede der ersten Secessionsschau. Hatten zuvor Künstlerinnen, denen der Zugang zu den Kunstakademien verwehrt war, fast nur in Künstlerinnenvereinigungen ausstellen können, so wurde nun ein großes Etappenziel künstlerischer Emanzipation erreicht: Die Berliner Secession –Abspaltung vom arrivierten akademischen Kunstbetrieb der Zeit – war die erste gewichtige Künstlervereinigung, die weibliche Mitglieder zuließ. Die Berliner Secession, die als Opposition gegen den akademischen Kunstbetrieb 1898 gegründet wurde, gilt als Synonym für die künstlerische Moderne in Deutschland. Neben Käthe Kollwitz gehörten der Vereinigung die Malerinnen Julie Wolfthorn, Dora Hitz, Sabine Lepsius, ErnestineSchultze-Naumburg, Clara Siewert, Maria Slavona, Hedwig Weiß und Charlotte Berend-Corinth an. Die Ausstellung, die auf den Forschungsarbeiten und Konzeptionen von Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen (Direktorin Museum Kunst der Westküste) und Dr. Jörg Paczkowski (Direktor Schlößchen im Hofgarten, Wertheim) beruht, führt erstmalig Werke der Künstlerinnen der Berliner Secession zusammen. Ein ungehobener Schatz voller visionärer Ausdruckskraft, Vitalität und künstlerischem Aufbruchswillen.

 

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 17. November, 12.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 17. November 2013 – 13. April 2014