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25.11.2012 - 04.02.2013
Reklamekunst
Im Café: Reklamekunst auf Sammelbildern um 1900

 

In den Erdgeschossräumen der Villa Wachholtz präsentieren wir eine Zeitgeschichte der besonderen Art: Werbung und Reklame waren nicht nur schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wichtige Mittel der Absatzerweiterung, sie boten auch einen eindrucksvollen Blick in die Welt des Alltags. Als ein besonders wirksames Werbemedium erwiesen sich Reklamesammelbilder: Werbebeigaben, die zunächst von Warenhäusern, dann auch zur Absatzförderung für einzelne Marken an die Kunden abgegeben wurden. Sammelbilderalben, Künstlervorlagen und Werbeobjekte ergänzen die Ausstellung.
Einhergehend mit der kunstpädagogischen Reformbewegung um die Jahrhundertwende setzte z. B. die Schokoladenfabrik der Gebrüder Stollwerck verstärkt auf Sammelbilder von hoher künstlerischer Qualität und publizierte auf diesem Weg Arbeiten namhafter Künstler: Von Max Liebermann über Adolph von Menzel, Hans Baluschek bis hin zu den Worpsweder Künstlern waren
viele bekannte Namen der Zeit vertreten. Mithin erschienen neben den für die Hosentaschen der Kinder bestimmten Bildern, nun auch seltene, teure, die auch von wohlhabenden Erwachsenen gesammelt wurden. Die Ausstellung stellt eine kleine Auswahl jener Künstler vor, zeigt die Vielfalt der Motive und Themen und verdeutlicht Verbindungen künstlerischer Wirtschaftswerbung im Europa vor dem Ersten Weltkrieg.
Diesem Blick in die Zeit um 1900 mit ihren unterschiedlichen künstlerischen Entwicklungen rund um das Sammelbild widmet sich die Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin, die im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Café Harry Maasz der Gerisch-Stiftung zu sehen sein wird. Sie wurde von dem Autor und Sammler Detlef Lorenz zusammen mit dem Museum Europäischer Kulturen erarbeitet.
Der Eintritt in das Café ist frei.

 

In den Erdgeschossräumen der Villa Wachholtz präsentieren wir eine Zeitgeschichte der besonderen Art: Werbung und Reklame waren nicht nur schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wichtige Mittel der Absatzerweiterung, sie boten auch einen eindrucksvollen Blick in die Welt des Alltags. Als ein besonders wirksames Werbemedium erwiesen sich Reklamesammelbilder: Werbebeigaben, die zunächst von Warenhäusern, dann auch zur Absatzförderung für einzelne Marken an die Kunden abgegeben wurden. Sammelbilderalben, Künstlervorlagen und Werbeobjekte ergänzen die Ausstellung. Einhergehend mit der kunstpädagogischen Reformbewegung um die Jahrhundertwende setzte z. B. die Schokoladenfabrik der Gebrüder Stollwerck verstärkt auf Sammelbilder von hoher künstlerischer Qualität und publizierte auf diesem Weg Arbeiten namhafter Künstler: Von Max Liebermann über Adolph von Menzel, Hans Baluschek bis hin zu den Worpsweder Künstlern warenviele bekannte Namen der Zeit vertreten. Mithin erschienen neben den für die Hosentaschen der Kinder bestimmten Bildern, nun auch seltene, teure, die auch von wohlhabenden Erwachsenen gesammelt wurden. Die Ausstellung stellt eine kleine Auswahl jener Künstler vor, zeigt die Vielfalt der Motive und Themen und verdeutlicht Verbindungen künstlerischer Wirtschaftswerbung im Europa vor dem Ersten Weltkrieg.

 

Diesem Blick in die Zeit um 1900 mit ihren unterschiedlichen künstlerischen Entwicklungen rund um das Sammelbild widmet sich die Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin, die im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Café Harry Maasz der Gerisch-Stiftung zu sehen sein wird. Sie wurde von dem Autor und Sammler Detlef Lorenz zusammen mit dem Museum Europäischer Kulturen erarbeitet.


Der Eintritt in das Café ist frei.