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03.02.2013 - 05.05.2013
Susanne Kutter & Markus Willeke
Das süße Jenseits
  • Plakatwand von Markus Willeke
  • In der Eingangshalle der Villa Wachholtz
  • Videoarbeit von Susanne Kutter
  • Detail einer Arbeit von Markus Willeke
  • Durchblick
  • Arbeiten von Markus Willeke in der Villa Wachholtz
  • vorher
  • nachher
  • Videoarbeit von Susanne Kutter
  • Susanne Kutter vor ihrer Videoarbeit
  • Spiegelung im Galeriefenster
  • Neoninstallation von Susanne Kutter im Innenhof

Die bis ins Absurde übersteigerte Destruktion des All-zu-Idyllischen ist das große Thema der Berliner Video-Künstlerin Susanne Kutter. Zusammen mit ihrem Ehemann Markus Willeke (beide geb. 1971) setzt sie den thematischen Schwerpunkt der Gerisch-Stiftung fort, die Frage nach dem Idyllischen: Ob sie in einer ihrer ersten großen Arbeiten ein Wohnzimmer unter Wasser setzt, Kronleuchter oder Geschirrschränke lustvoll am Boden zerschellen oder das liebevoll aus Teig modellierte Modell einer Ritterburg dem Appetit hungriger Mäuse überlässt. Ihre idyllische Bildwelt ist voll hintergründigen Humors, oftmals ins Groteske übersteigert, ohne jedoch ins Spektakel abzugleiten. Markus Willekes Malerei verspricht ebenfalls „das süße Jenseits“. Denn hinter verbretterten Türen, heruntergelassenen Jalousien oder beschlagenen Fensterscheiben ist die Welt doch in Ordnung – oder? Die Schönheit purer Malerei wird bissig von der abweisenden Kälte ihrer Motive kontrastiert. Soll man da noch an ein „süßes Jenseits“ glauben?